Editorial

3 Jahre metropolog: Wo steht die Webserie?

Heute vor genau drei Jahren ging metropolog online um über neue Entwicklungen im Bereich WebTV und Webserien zu berichten.

Webserien (oder “Webisodes”) waren damals ein Riesen-Hype-Thema, auch in Deutschland, wo mit 3min.de sogar ein Großkonzern in die Branche einsteigen wollte. Bei 3min.de ist mittlerweile lange der Stecker gezogen und auch sonst wird vieles nicht mehr so heiß gegessen, wie es gekocht wurde im Bereich der Serien aus Netz.

Höchste Zeit um mal wieder einen Statusbericht zu geben, wo die Webserie eigentlich gerade steht. Aber da ich das diese Woche bereits für on3 beim BR gemacht habe, erspare ich jetzt einfach mal hier viel zu tippen und schicke Euch direkt zum Radiointerview weiter: Interview // Webserien-Macher Daniel Morawek “Drei-Minuten-Geschichten funktionieren nicht”

Die komplette Radioshow mit Titel “Dein Fernsehsessel im Netz”, bei der das Interview reingeschnitten wird, wird übrigens am Montag, 16.04.2012 um 21.00 Uhr ausgestrahlt.

Das Leben ist scheiße, aber schön. – Mein erstes eBook. Jetzt für 99 Cent!

Mal wieder etwas in eigener Sache:
»Das Leben ist scheiße, aber schön« ist mein neues (und erstes) eBook, das es ab sofort bei Amazon zu kaufen gibt. Und das für gerade einmal 99 Cent!

In 15 Geschichten erzähle ich unter anderem von einer Pyramidensuche auf dem Balkan, erkläre, warum Sebastian Vettel der letzte lebende Highlander ist, beschließe den Musikgeschmack zu wechseln, nachdem Tchibo ins Rock-n-Roll-Geschäft einsteigt, und finde heraus, dass man auch in Ludwigshafen Spaß haben kann.

Ich freue mich, wenn Ihr alle mein E-Book-Experiment unterstützt und das Buch kauft, und gerne auch davon weitererzählt:
Das Leben ist scheiße, aber schön. (Amazon-Partnerlink)

Um das eBook zu lesen eignet sich natürlich perfekt der Kindle eBook-Reader von Amazon (vielleicht findet ja der ein oder andere einen unterm Weihnachtsbaum). Es geht aber auch ohne: Mit der kostenlosen Kindle-Software von Amazon lässt sich das Buch auf dem PC/Mac sowie auf dem iPhone, iPad und Android-Smartphones lesen. Mit der kostenlosen Software Calibre kann man das eBook außerdem ins epub formatieren, das von den meisten anderen eBook-Readern genutzt wird.

Verbrecher! – Kinotrailer für meinen Spielfilm.

Mein Spielfilm »Verbrecher!« startet seine Kinotour.

Hier die aktuellen Daten:
23. März Cinemaxx Mannheim
24. März Luxor Walldorf
11. April Kinopolis Viernheim

Einlass jeweils 19 Uhr / Beginn 20 Uhr / Eintritt: 6,90 €
Vorverkauf bei den einzelnen Kinos.

www.verbrecher-derfilm.de

Der Unsterbliche und die Göttin / Erster Teaser

Ich hatte ja schon erwähnt, dass meine Frau im September einen Kurzfilm gedreht hat, und ich mit Waffen und anderen Requisiten rumspielen durfte.

Jetzt gibts den ersten Teaser-Trailer, während der Ton gerade noch gemischt wird. Am Ende vom Teaser kann man jedenfalls schon mal sehen, wie wir die Decke vom Haus haben einstürzen. Hat Spaß gemacht. Gerne wieder.

Und eine facebook-Seite gibts mittlerweile auch.

Literatur, Bosnien, Waffen …

Ich habe den zweiten Preis beim diesjährigen Heinrich-Vetter-Literaturpreis erreicht (ja, gut, ich erwähnte das bereits). Das hat mich positiv überrascht, wie auch schon in der Zeitung zu lesen war: morgenweb.de/service/archiv/artikel/689864342.html

Was mich auch freut ist, dass das Preisgeld für den zweiten Platz, bei der Verleihung in der Mannheimer Kunsthalle, nach meiner Lesung spontan erhöht wurde. Und hier ist der Trick, wie ich die Erhöhung des Preisgeldes erreicht habe:

bosnia01

Nein! So natürlich nicht. War nur ein kleiner Spaß. Das Foto ist noch ein paar Tage älter, und stammt vom Set des Filmdrehs “Besmrtnik i boginja / Der Unsterbliche und die Göttin”. Den Film hat meine Frau gerade in Bosnien abgedreht, und die Waffe habe ich gebraucht, um die einheimischen Schauspieler von deutschen Arbeitstugenden zu überzeugen.

Nein! Schon wieder Spaß. Die Waffen waren Requisite, ist schließlich ein Kriegsfilm. Und ich war beim Dreh der Requisiteur.

Mehr Infos zum Film gibt es dann in Kürze …

Jetzt auch facebook. Tja.

metropolog ist jetzt auch mit einer Seite auf facebook vertreten. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

facebook hatte ich bisher konsequent vermieden, aber wer weiß. Vielleicht entwickelt sich ja mehr daraus, als ein bloßer News-Feed für diese Seite.

Hier geht es jedenfalls zu metropolog bei facebook.

Ein Herz für Blogs #3

Die Aktion “Ein Herz für Blogs” geht heute in die dritte Runde.

Also nicht lang schnacken, sondern gleich zur Sache kommen. metropolog hat heute vier frische Blogs für Euch am Start, die sich Keinereiner entgehenen lassen sollte.

Ring frei:

Butt-kicking Babes

Filmjournalist Rochus Wolff schreibt in seinem Blog wunderschöne Beiträge über Filme die ihm gefallen (oder auch nicht). Und das sind, wie der Blogtitel schon andeutet, oft richtige Hinternversohler.

Was will man mehr?

Glumm

Andreas Glumm schreibt schon seit dreihundert Jahren grandiose Short Stories und hat immer noch kein Buch rausgebracht. Zum Glück gibt es das Internet.

Ich bin mir sicher, dass sich irgendwann auch der Erfolg in Buchform einstellen wird. Bis dahin empfehle ich die Geschichte, in der er erzählt was bisher alles in diese Richtung schief gegangen ist: Eine Art Glumm.

Clockworker

Clockworker ist die Instanz, wenn es um Steampunk in Deutschland geht. Und schön gestaltet ist die Seite obendrein.

Kann ich mir stundenlang ansehen.

Hybrissimo

Diesen Blog hab ich erst vor ein paar Tagen bei uarrr entdeckt. Hat sich aber schnell im Feedreader nach oben gespielt. Bin gespannt, was da noch kommt.

Wobei: Das Design sieht wirklich erschreckend genauso aus, wie das von uarrr.

Neustart, Baby!

metropolog ist jetzt seit über einem Jahr am Start. Das Konzept dahinter ist simpel: Die besten Videos aus dem Web präsentieren, sortieren und mit ein paar Hintergrundinfos versehen. Also wie bei einer Fernsehzeitschrift, nur eben fürs Zeitalter des Web-TV.

danielmorawek.de betreibe ich schon seit Ewigkeiten. Die Seite dient mir seit jeher als Portfolio für meine künstlerische Tätigkeit. Nebenbei habe ich auch immer wieder versucht, die Seite mehr als Blog zu nutzen, also mit Kolumnen, Kurzgeschichten und Foto-Lovestories voll zu hauen. Das hat mal besser, mal schlechter funktioniert.

Alles bleibt anders

Das war alles auch gut so. Bis jetzt. Aber Langeweile ist die einzige Sünde, für die es keine Erlösung gibt, wenn man Oscar Wilde glauben darf. Und immer nur irgendwelche News raushauen, weil sie eben zum Thema der Seite passen, bringt mir wenig Erfüllung.

Alle Nischenblog-Verfechtern zum Trotz muss ich sagen: Der reine Nischenblog-Typ, das bin ich nicht. Das habe ich nach einem Jahr gemerkt.

Ab sofort wird es auf metropolog also alles geben was mir gerade einfällt. Das heißt mehr so Richtung eigener Content, weniger News-Blog wie bisher. Wie genau das aussehen wird, wird sich zeigen.

Flattr, Baby!

Deswegen wird es hier ab sofort auch hinter jedem Artikel einen Flattr-Button geben.

Aber auch die Webserien-Nerds die hier tapfer mitlesen brauchen keine Angst haben. Über das ganze Web-TV-Zeug werde ich weiter berichten. Weil es eben doch Spaß macht.

Solange man sich auf das beschränkt was einem gefällt.

Rückblick: 1 Jahr metropolog

Heute vor einem Jahr ging dieses Blog an den Start. 287 veröffentlichte Artikel später, ist es Zeit für einen kleinen Rückblick.

Am Anfang hieß metropolog noch nicht metropolog, sondern Fernsehen Zwei Null und war bei blogspot gehostet. Der neue Name und die eigene Domain folgten am 06. August 2009.

Von Anfang an war das Ziel, im immer größer werdenden Angebot von Videoinhalten im Internet, eine »Fernsehzeitung« für Web-Videos zu schaffen. Hinweise auf Webserien, kostenlose Spielfilme und virale Videos machen dementsprechend den größten Teil der Posts aus. Beliebteste Artikel aus dieser Kategorie beschäftigten sich mit dem Herr-der-Ringe-Fanfilm Born of Hope, den kostenlosen Pastewka-Folgen bei myspass und dem ersten Gappa-Monsterfilm.

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WebTV-Interview zu metropolog, etc.

Bei artmetropol.tv war ich im WebTV-Studio und sprach mit Moderatorin Rita Böhmer über mein Filmprojekt Verbrecher!, meinen Krimi Die Vergessenen und natürlich über diesen Blog.

Vor einiger Zeit bereits habe ich mit Norbert Kaiser, dem Chef von artmetropol, ein Interview zum Thema WebTV geführt.

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