Webserie “EPICSODE”: Krimidinner 2.0

Hinter Epicsode steckt ein cleveres Konzept. Zuschauer gucken sich die Episoden der Krimi-Webserie an, um zur nächsten Folge zu kommen, muss man aber zunächst eine Frage beantworten.

Die Lösung zur Frage lässt sich durch Hinweise in der gesehenen Folge und durch Hinweise auf den facebook und studiVZ-Profilen der Hauptcharaktere lösen.

Die Grundidee erinnert irgendwie an Krimi-Dinner, nur eben für das Zeitalter der sozialen Medien optimiert. Gut Umgesetzt ist es obendrein.

Also checkt es aus: EPICSODE

Italiener zerlegen Wohnung nach WM-AUS

Irgendwie kam mir der Clip gleich etwas gestellt vor. Dass es sich um ein Werbevideo für ein Handwerker-Portal handelt, hab ich trotzdem erst am Schluss kapiert.

Der Versuch ein Virales Video zu kreieren. Sicherlich kein schlechter. Schöne Arbeit, macht Spaß anzusehen.

DB tv: Gute Nachrichten aus Griechenland

db TV good news from greece from Daizee Firalinou on Vimeo.

Daniel Benjamin TV (siehe Interview bei metropolog) geht heute mit der ersten Folge an den Start und bringt uns die ersten guten Nachrichten aus Griechenland seit der Teilnahme bei Grand-Prix und Fussball-Weltmeisterschaft.

Hooooppaaaa! (Oder: Opa! wie der Grieche sagt!?)

Looki Looki: Alle Folgen bei metropolog


Looki Looki powered by 3min.de

Damit ihr keine Folge von Looki Looki verpassen braucht, hier nun der Looki-Looki-Player mit allen Episoden.

Das ist doch ein Sahne-Sahne-Service.

Daniel Benjamin TV

Daniel Benjamin ist schon seit ungefähr 300 Jahren der größte unentdeckte Geheim-Tipp der deutschen Indiemusik-Szene. Mittlerweile hat er es zum Plattenvertrag bei Haldern Pop gebracht, und erst kürzlich zum Vorprogramm von Whitney Houston (!). Jetzt folgt der nächste Schlag. Am Freitag startet DB TV, seinen eigene WebTV-Show.

Was den Zuschauer erwartet wollte ich wissen und habe mal beim Meister nachgefragt. Ob ich jetzt schlauer bin? Keine Ahnung. Aber lest selbst:

Daniel Benjamin TV. Was haben wir uns darunter vorzustellen?

Daniel Benjamin: Die erste Staffel wird ganz nach dem Motto “good news tv”. Keine bad news und das alles aus einem muffigen Wohnzimmer.

Natürlich mit viel Musik und Infos von und mit Daniel Benjamin.

Wie siehts aus mit den neuem Folgen? Wird das ne regelmäßige Sache und wie lang werden die Episoden? Darf man sich das als Show-Format vorstellen, oder wie?

Daniel Benjamin: Man kann wohl am ehesten sagen, dass es eine News-Manipulations-Sendung ist, ein bißchen mehr Wahrheitsgehalt als seine große Schwester, die tagesschau, allerdings schon.

Die Länge ist unterschiedlich, je nachdem aber immer so fünf bis zehn Minuten, nichts zeitraubendes, geballte Spannung!

Jeden Freitag Morgen wirds hochgeladen und wird dann natürlich auch archiviert, für die, die es nicht pünktlich und jede Woche schaffen.

Es fällt auf das du gerne mal selbst zur Kamera greifst oder zumindest immer eigene Ideen einbringst, wenn mal jemand anders für dich ein Video dreht.

Siehst du dich eigentlich so als Universal-Künstler-Genie, oder bist du einfach nur ein heilloser Filmfreak?

Daniel Benjamin: Ich muss, ich muss! Ich kann gar nicht anders. Es muss raus!

Wie gehst du technisch an die Sendung ran, wie setzt du das alles um?

Daniel Benjamin: Quantität statt Qualität, technisch gesehen. Eine Kamera, ein bis zwei Shareware-Schneideprogramme, das muss reichen. Und trotzdem, oder gerade deshalb, ist es die beste Fernsehsendung seit Seinfeld.

Das freut mich zu hören. Seinfeld ist ja auch kein schlechter Maßstab.

Aber zurück zur Theorie: Die Fernsehgewohnheiten haben sich ziemlich geändert seit das Internet laufen gelernt hat. Was ist denn deine Meinung zum Internet-TV-Boom?

Daniel Benjamin: Meine Meinung ist, dass die wenigen Leute mit den wirklich guten Ideen sich durchsetzen, egal auf welcher Plattform.

Das einzige Problem ist die “kulturelle Erziehung” der Zuschauer. Durch je mehr Scheiße sie sich arbeiten müssen, desto eher geben sie sich mit Pseudo-Kreativität zufrieden. Heutzutage ist ja Kreativität Mainstream geworden und da versuchen plötzlich Menschen kreativ zu sein, die von Grund auf gar nicht kreativ sind, nur, weil sie denken das kommt gut an.

Sie vergessen, dass man Kreativität nicht erlernen kann, sondern in den Genen hat oder eben nicht. Und wenn solche Leute dann anfangen, das zu professionalisieren, fängt die Inflation der Kultur an.

Und nun die Knallerfrage, die eigentlich gar nichts mit dem Thema zu tun hat: Du warst gerade im Vorprogramm von Whitney Houston, oder was?

Webmärchen oder Wahrheit, und wenn ja wie wars?

Daniel Benjamin: Klar, vier Konzerte, Leipzig, Wien, München und Stuttgart. War eine tolle Erfahrung. Von ausgebuht werden, bis es zu schaffen, 7000 Menschen bei einem ruhigen Song zum Schweigen zu bringen war alles dabei.

Danke fürs Interview!

Die erste Show von DB tv geht am 25. Juni auf Sendung. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Der Fussballschrein (mit Plastikhuhn)

Es war WM.

Die Reihenhausbesitzer der Nation wollten in ihren Gärten feiern. Doch es war Regen angesagt, während dem ersten Deutschlandspiel. Das war schlimm, aber nicht so schlimm.

Man hatte im Garten noch die überdimensionierte Krippe vom letzten Weihnachtsfest stehen. Die Nachbarn waren damals schwer beeindruckt. Dort konnte man sich unterstellen.

Im Supermarkt entdeckte man einen Grill in Fussballform. Die Nachbarn würden Augen machen, wenn sie den sehen würden. Leider waren alle Brathähnchen ausverkauft.

Egal. Ein Plastikhuhn würde es auch tun. Alles eine Frage des richtigen Looks.

Das Spiel war großartig. Deutschland gewann haushoch gegen Australien. Man freute sich. Nur hatten die Nachbarn sich gar nicht blicken lassen. Unmöglich konnte man bis morgen früh hier stehen bleiben, bis die Nachbarn vor ihre Häuser treten würden, um zur Arbeit zu gehen und endlich den Grill, das so wunderschön geformte Huhn und die neuen Trikots bewundern zu können.

Da hatte man eine Idee. In der Garage lagen noch zwei Schaufensterpuppen. Im Grippenspiel waren sie Maria und Josef. Im nächsten Gruppenspiel würden sie die deutsche Fankurve sein.

Man bastelte ein paar Minuten, dann sah man sich das Ergebnis prüfend an.

Doch. Ja. War schön geworden. Das könnte den Weihnachtscoup noch in den Schatten stellen.

Und wenn man ehrlich war, dann passte jetzt alles noch besser zusammen als vorher.
Plastikhühner. Und Plastikmenschen.

Jetzt auch facebook. Tja.

metropolog ist jetzt auch mit einer Seite auf facebook vertreten. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

facebook hatte ich bisher konsequent vermieden, aber wer weiß. Vielleicht entwickelt sich ja mehr daraus, als ein bloßer News-Feed für diese Seite.

Hier geht es jedenfalls zu metropolog bei facebook.

11FREUNDE Videobeweis WM Spezial

Machst du Looki Looki


So nun ist es also soweit. Niels Ruf startet mit seiner neuen – und ersten – Webserie durch.

Looki Looki heißt das gute Stück, läuft bei 3min und wird nicht nur mit den Brillenkameras von Moderator und Interviewpartner gefilmt, wie es in der Ankündigung heißt. Stattdessen gibt es auch noch eine richtige Kamera, die Ruf und seinen Gästen folgt. Was nicht schlecht ist, denn wenn das Bild die ganze Zeit nur wackeln würde, dann könnte einem wirklich schlecht werden …

Während die erste Folge mit Schauspielerin Susan Hoecke schon etwas älter war, Bewegtbild-Recycling sozusagen, und bei mir auch gar nicht richtig gezündet hat, legt Ruf jetzt mit einer neuen Folge nach.

Gast ist diesmal Mille Petrozza, Frontmann der Metal-Band Kreator. Und zu dieser Interview-Partner-Wahl kann man Ruf nur beglückwünschen. Heavy Metal ist ein sonderbares Phänomen, dem man meiner Meinung nach viel öfter versuchen müsste auf den Grund zu gehen. Was gibt es also besseres als sich mit einem der bekanntesten und alteingesessensten Vertretern dieses Genres zu unterhalten.

Und dem Phänomen Heavy Metal spüren sie nach in dieser Folge. Au ja. Wenn auch eher auf eine Spinal-Tap-mäßige Art.

Also: Rock on! Oder so.

Lady Gaga – Alejandro Video

Hier das neue Video von Lady Gaga, das nun aber wirklich sowas von an Madonna erinnert. Macht aber nix.

Lady Gaga macht ja bekanntlich da weiter, wo Madonna aufgehört hat. Also musikalisch total Banane. Zum einen Ohr rein zum anderen raus.

Optisch dafür dann voll auf die zwölf hauen, alles an Popkultur und Undergroundkultur, Filmzitaten, sexuellen Andeutungen und muskulösen Ballettänzern in Unterwäsche zusammenmischen. Bis hin zu den Steampunk-Kostümen.

Das Resultat finde ich irgendwie gut.

Manchmal sind Musikvideos eben doch (immer noch) das künstlerisch hochwertigste, was man im Fernsehen zu sehen bekommt.

Von der Musik selbst mal abgesehen.

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metropolog


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