19. Dezember 2009 • WebTV
Tags: 3D, Animation, Fantasy, Kurzfilm
Alma from Rodrigo Blaas on Vimeo.
Schaurigschöner Animationskurzfilm von Rodrigo Blaas, der für Pixar arbeitet. Den Film gibts nur für kurze Zeit online, als Weihnachtsgeschenk des Regisseurs sozusagen, wobei – außerdem dem Schnee hat der Film wenig mit Weihnachten zu tun.
Eher so von wegen schöne-Grüße-von-Chucky-der-Mörderpuppe treffen auf Tim-Burton-Ästhetik.
Via.
4. Dezember 2009 • 8 Kommentare WebTV
Tags: Fanfilm, Fantasy, Herr der Ringe
Als die Herr der Ringe-Filme vor ein paar Jahren ins Kino kamen, haben sie die Fantasie vieler Hobbyfilmer auf der ganzen Welt beflügelt. Leider hat alles was ich bis jetzt in der Richtung gesehen habe, bei mir eher folgenden Ausruf hervorgerufen:
“Musste das wirklich sein?”
Jetzt ist diese Woche ein neues Herr der Ring-Fan-Epos erschienen, das den hoffnungsvollen Titel “Born of Hope” trägt. Und hey – ich kann’s kaum glauben, aber der Film lässt sich echt sehen.
Die Geschichte des Films ist durch ein paar kurze Zeilen inspiriert, die Tolkien im Anhang des Herrn der Ringe verfasst hat. Erzählt wird die Geschichte von Arathorn und Gilraen, die Eltern von Aragorn.
Die Filmemacher tun vor allem gut daran, sich auf eine recht kurze Länge für einen Langfilm (70 Minuten) zu beschränken – und nicht der Versuchung nachzugeben (wie viele vor ihnen), ein Drei-Stunden-Epos ohne jegliches Budget drehen zu wollen.
Hier ist der komplette Film. Wenn man auf die Seite von dailymotion geht, kann man auch noch deutsche Untertitel einblenden.
23. September 2009 • WebTV
Tags: Biografie, Fantasy
Eine liebevoll gestaltete Biografie über C.S. Lewis, dem Autor der Narnia-Romane. Sehr viel besser, als die lausigen Disneyverfilmungen seiner Bücher.
Und klar: Seine Freundschaft zu J.R.R. Tolkien kommt natürlich auch vor.
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22. Juli 2009 • Popkultur
Tags: Fantasy, Horror, Klassiker
An Ostern war ich in Madrid in der Ausstellung “La Sombra“, der Schatten. Gezeigt wurden neben Malereien und Fotos auch Filmausschnitte zum Thema. Unter anderem dieser.
Cat People aus dem Jahre 1942. Leider sind nach modernen Maßstäben nicht alle Szenen so spannend wie das Schattenspiel im Schwimmbad. Es gibt den ganzen Film bei YouTube, aber für Einsteiger reicht es auch neben der Swimming-Pool-Szene lediglich die zweite Szene anzusehen, die bei der Ausstellung gezeigt wurde: Der Showdown, wieder mit faszinierenden Schattenspielen. Eigentlich hatte man früher einfach nur keine anderen Möglichkeiten die Effekte umzusetzen. Aber gerade durch die Andeutungen und das Nichtgezeigte gewinnt der Film.
Bei dem Remake mit Nastassja Kinski und Malcolm McDowell aus dem Jahr 1982 sieht es dann schon wieder anders aus. Hier wird auch schon mal ein Arm in Großaufnahme abgebissen. Der Soundtrack ist übrigens von Giorgio Moroder und der Titelsong von David Bowie. Die Handlung wurde nach New Orleans verlegt und in stimmungsvoll bunte Bilder getaucht. Alles in allem ein typischer 80iger-Streifen. Aber kein schlechter:
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Kostenloser Filmklassiker: Fritz Langs “Der müde Tod”
18. Juli 2009 • 1 Kommentar WebTV
Tags: Expressionismus, Fantasy, Klassiker
“Der müde Tod” ist Fritz Langs erstes Meisterwerk aus dem Jahr 1921, noch vor Filmen wie “Dr. Mabuse, der Spieler” (1922), den “Nibelungen” (1924) und natürlich “Metropolis” (1927). Im Vergleich zu den anderen genannten Werken ist “Der müde Tod” heute etwas in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht.
Ich selbst wusste auch nicht was mich erwartet, als ich den Film vor ein paar Monaten in der Spanischen Kinemathek in Madrid angesehen habe. Und nach den ersten paar Einstellungen hab ich gedacht, “na ja, 1921 ist doch schon lang her, wa…” Dann hat mich die Geschichte über einen altersmüden personifizierten Tod und ein junges Liebespaar aber ziemlich schnell in ihren Bann gezogen.
Nachdem der Tod den jungen Ehemann zu sich geholt hat, folgt ihm die Frau ins Totenreich und fleht ihn um des Geliebten Leben an. Es folgen drei surreale, teils spannende, teils amüsante Episoden, in denen der Tod der jungen Ehefrau die Möglichkeit gibt ein Leben zu retten, das dem Ende zu geht. Schafft sie es, so wird er ihren Geliebten zurückbringen…
Man kann den “müden Tod” als düsteren frühen Fantasyfilm verstehen und selbstverständlich als wichtigen Film des deutschen Expressionismus. Die Szenen mit dem personifizierten Tod in seinem Totenreich erinnern stark an einige Szenen aus einem aktuellen Kinofilm: Wim Wenders “Palermo Shooting”. Nur das die Szenen aus dem Originalfilm mich mehr angesprochen haben, als die über 80 Jahre später entstandene Hommage.
Wer den Film lieber auf der eigenen Festplatte hat, der kann ihn hier auch herunterladen: MPEG4 (391 MB)

Nachtrag: Momentan scheint der Film nicht mehr im Internet Archive vorzuliegen.
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