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Ren: Born-Of-Hope-Team produziert neue Webserie

Wer erinnert sich noch an den „Herrn der Ringe“-Fanfilm „Born of Hope“? Den gab es 2009 kostenlos im Netz zu sehen. Nun geht die Filmemacherin Kate Madison ein eigenständiges Projekt an. Die Fantasy-Webserie „Ren“ wurde gerade erfolgreich auf Kickstarter finanziert. Wieder einmal zeigt sich, dass es sinnvoll ist bereits eine Fanbase aufzubauen bevor man ein größeres Crowd-Funding-Projekt angeht.

Wie auch immer, was Madison und ihr Team bereits vorbereitet haben, sieht mal wieder atemberaubend aus. Wir dürfen also auf die fertige Webserie gespannt sein, die ab Frühjahr 2014 zu sehen sein soll.

„Alma“: Animationskurzfilm von Pixar-Mitarbeiter

Alma from Rodrigo Blaas on Vimeo.

Schaurigschöner Animationskurzfilm von Rodrigo Blaas, der für Pixar arbeitet. Den Film gibts nur für kurze Zeit online, als Weihnachtsgeschenk des Regisseurs sozusagen, wobei – außerdem dem Schnee hat der Film wenig mit Weihnachten zu tun.

Eher so von wegen schöne-Grüße-von-Chucky-der-Mörderpuppe treffen auf Tim-Burton-Ästhetik.

Via.

Kostenloser Herr der Ringe-Fanfilm: „Born of Hope“

Als die Herr der Ringe-Filme vor ein paar Jahren ins Kino kamen, haben sie die Fantasie vieler Hobbyfilmer auf der ganzen Welt beflügelt. Leider hat alles was ich bis jetzt in der Richtung gesehen habe, bei mir eher folgenden Ausruf hervorgerufen:

„Musste das wirklich sein?“

Jetzt ist diese Woche ein neues Herr der Ring-Fan-Epos erschienen, das den hoffnungsvollen Titel „Born of Hope“ trägt. Und hey – ich kann’s kaum glauben, aber der Film lässt sich echt sehen.

Die Geschichte des Films ist durch ein paar kurze Zeilen inspiriert, die Tolkien im Anhang des Herrn der Ringe verfasst hat. Erzählt wird die Geschichte von Arathorn und Gilraen, die Eltern von Aragorn.

Die Filmemacher tun vor allem gut daran, sich auf eine recht kurze Länge für einen Langfilm (70 Minuten) zu beschränken – und nicht der Versuchung nachzugeben (wie viele vor ihnen), ein Drei-Stunden-Epos ohne jegliches Budget drehen zu wollen.

Hier ist der komplette Film. Wenn man auf die Seite von dailymotion geht, kann man auch noch deutsche Untertitel einblenden.

Cat People

An Ostern war ich in Madrid in der Ausstellung „La Sombra„, der Schatten. Gezeigt wurden neben Malereien und Fotos auch Filmausschnitte zum Thema. Unter anderem dieser.

Cat People aus dem Jahre 1942. Leider sind nach modernen Maßstäben nicht alle Szenen so spannend wie das Schattenspiel im Schwimmbad. Es gibt den ganzen Film bei YouTube, aber für Einsteiger reicht es auch neben der Swimming-Pool-Szene lediglich die zweite Szene anzusehen, die bei der Ausstellung gezeigt wurde: Der Showdown, wieder mit faszinierenden Schattenspielen. Eigentlich hatte man früher einfach nur keine anderen Möglichkeiten die Effekte umzusetzen. Aber gerade durch die Andeutungen und das Nichtgezeigte gewinnt der Film.

Bei dem Remake mit Nastassja Kinski und Malcolm McDowell aus dem Jahr 1982 sieht es dann schon wieder anders aus. Hier wird auch schon mal ein Arm in Großaufnahme abgebissen. Der Soundtrack ist übrigens von Giorgio Moroder und der Titelsong von David Bowie. Die Handlung wurde nach New Orleans verlegt und in stimmungsvoll bunte Bilder getaucht. Alles in allem ein typischer 80iger-Streifen. Aber kein schlechter:

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