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Neue kostenlose Spielfilme bei MyVideo

balduindasnachtgespenst

MyVideo.de hat sein Angebot an kostenlosen Spielfilmen mal wieder etwas aufgefüllt. Mittlerweile gibt es über 100 Filme zum ansehen im Browser.

Unter den neuen Filmen sind vor allem zu erwähnen:

Ein Sommernachtstraum. Die Verfilmung der leichten Shakespeare-Komödie mit Michelle Pfeifer, Kevin Kline und Rupert Everett.

Balduin, das Nachtgespenst. Der zweite Film mit Louis de Funes im Portal nach Balduin, der Ferienschreck.

Ich liebe Dick. Eine Komödie aus dem Jahr 1999. Unter anderem mit Will Ferrell und Kirsten Dunst.

Cat People

An Ostern war ich in Madrid in der Ausstellung „La Sombra„, der Schatten. Gezeigt wurden neben Malereien und Fotos auch Filmausschnitte zum Thema. Unter anderem dieser.

Cat People aus dem Jahre 1942. Leider sind nach modernen Maßstäben nicht alle Szenen so spannend wie das Schattenspiel im Schwimmbad. Es gibt den ganzen Film bei YouTube, aber für Einsteiger reicht es auch neben der Swimming-Pool-Szene lediglich die zweite Szene anzusehen, die bei der Ausstellung gezeigt wurde: Der Showdown, wieder mit faszinierenden Schattenspielen. Eigentlich hatte man früher einfach nur keine anderen Möglichkeiten die Effekte umzusetzen. Aber gerade durch die Andeutungen und das Nichtgezeigte gewinnt der Film.

Bei dem Remake mit Nastassja Kinski und Malcolm McDowell aus dem Jahr 1982 sieht es dann schon wieder anders aus. Hier wird auch schon mal ein Arm in Großaufnahme abgebissen. Der Soundtrack ist übrigens von Giorgio Moroder und der Titelsong von David Bowie. Die Handlung wurde nach New Orleans verlegt und in stimmungsvoll bunte Bilder getaucht. Alles in allem ein typischer 80iger-Streifen. Aber kein schlechter:

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Kostenloser Filmklassiker: Fritz Langs „Der müde Tod“

Kostenloser Filmklassiker: Fritz Langs „Der müde Tod“

„Der müde Tod“ ist Fritz Langs erstes Meisterwerk aus dem Jahr 1921, noch vor Filmen wie „Dr. Mabuse, der Spieler“ (1922), den „Nibelungen“ (1924) und natürlich „Metropolis“ (1927). Im Vergleich zu den anderen genannten Werken ist „Der müde Tod“ heute etwas in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht.

Ich selbst wusste auch nicht was mich erwartet, als ich den Film vor ein paar Monaten in der Spanischen Kinemathek in Madrid angesehen habe. Und nach den ersten paar Einstellungen hab ich gedacht, „na ja, 1921 ist doch schon lang her, wa…“ Dann hat mich die Geschichte über einen altersmüden personifizierten Tod und ein junges Liebespaar aber ziemlich schnell in ihren Bann gezogen.

Nachdem der Tod den jungen Ehemann zu sich geholt hat, folgt ihm die Frau ins Totenreich und fleht ihn um des Geliebten Leben an. Es folgen drei surreale, teils spannende, teils amüsante Episoden, in denen der Tod der jungen Ehefrau die Möglichkeit gibt ein Leben zu retten, das dem Ende zu geht. Schafft sie es, so wird er ihren Geliebten zurückbringen…

Man kann den „müden Tod“ als düsteren frühen Fantasyfilm verstehen und selbstverständlich als wichtigen Film des deutschen Expressionismus. Die Szenen mit dem personifizierten Tod in seinem Totenreich erinnern stark an einige Szenen aus einem aktuellen Kinofilm: Wim Wenders „Palermo Shooting“. Nur das die Szenen aus dem Originalfilm mich mehr angesprochen haben, als die über 80 Jahre später entstandene Hommage.

Wer den Film lieber auf der eigenen Festplatte hat, der kann ihn hier auch herunterladen: MPEG4 (391 MB)

Nachtrag: Momentan scheint der Film nicht mehr im Internet Archive vorzuliegen.

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Spielfilm – John Carpenters Dark Star (1974)

Kostenloser Spielfilm: Terence Hill als „Supercop“

Da werden Kindheitserinnerungen wach: Terence Hill als der „Supercop“ jetzt als Online-Gratisfilm. Streifenpolizist Dave Speed (Hill) gerät durch Zufall in einen Atombombentest. Seither hat er Superkräfte, allerdings nur solange bis er die Farbe Rot sieht.

Der „Supercop“ war einer meiner Lieblingsfilm als Kind. Der Streifen von Sergio Corbucci („Django“) aus dem Jahre 1980 ist sicherlich kein Film mit Niveau, aber einer bei dem es ordentlich kracht. Also dann: Bei MyVideo gibt es den Film jetzt kostenlos zum Ansehen.

Spielfilm – John Carpenters Dark Star (1974)

Vier Astronauten in den Untiefen des Weltalls. Die Mission: instabile Sterne zerstören. Der Captain wurde schon vor längerer Zeit bei einem Unfall getötet und ist seither eingefroren. Die Atombomben an Bord sind intelligent und als Bombe Nr. 20 den Abwurfbefehl erhält, obwohl der Mechanismus defekt ist, muss sie überredet werden nicht zu detonieren…

Dark Star ist John Carpenters Abschlussfilm von der Filmschule. Sein Co-Autor Dan O’Bannon hat später das Drehbuch für Alien geschrieben. Dark Star ist ein atmospährischer Low-Budget-SciFi-Trip. Wie auch bei seinen späteren Filmen, hat Carpenter die Filmmusik selbst komponiert.

Das Magazin Cinema schrieb über den Film: „John Carpenter drehte mit seinem Debüt eine gezielte und gelungene Parodie auf Stanley Kubricks sechs Jahre zuvor entstandenen SF-Klassiker «2001: Odyssee im Weltraum». Gegen Kubricks gewaltige Bildästhetik setzte Carpenter Minimalbudget und Improvisationskunst: Der «Außerirdische» beispielsweise ist deutlich erkennbar ein Wasserball! Fazit: Kult! Bitterböse Sci-fi-Parodie vom Feinsten“

Dark Star, USA 1974
FSK 6, 83 Minuten

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