18. November 2009 • Editorial
Tags: Webserie
Schon länger habe ich die Idee, die aktuellsten Folgen der Webserien die ich momentan verfolge, hier auf die Seite einzubinden. Ich berichte ja oft nur einmal über eine Webserie. Dann wenn sie neu an den Start geht.
Aber eine Serie lebt natürlich von ihren immer neuen Episoden, und da den Überblick nicht zu verlieren ist gar nicht so einfach. Und dieses Blog hat schließlich den Anspruch dasselbe für WebTV und Webserien zu sein, wie die klassische Fernsehzeitung für die alte Flimmerkiste.
Deshalb habe ich jetzt mal eine erste Version eines “Webserien-Timers” zusammengebastelt. Das funktioniert momentan noch recht simpel, also lose Sammlung von RSS-Feeds die ich in die rechte Spalte dieser Seite eingebunden habe.
Vielleicht kann ich das in Zukunft noch etwas ausbauen. Ein paar Ideen hätte ich noch. Und wer noch Vorschläge für Webserien hat, die unbedingt auf die Liste sollten, der kann sich natürlich gerne melden.
16. September 2009 • Magazin, Webserie
Tags: Interview, SciFi, Webserie
In den letzten Wochen hieß es in der Presse, Ridley Scott würde an einem Prequel zu Blade Runner arbeiten. Was nicht ganz der Wahrheit entspricht: Eigentlich handelt es sich um eine Webserie, die von den Themen aus Blade Runner inspiriert ist und von Ridley Scott unterstützt wird. Purefold heißt die Serie. metropolog sprach mit einem der Produzenten: Tom Himpe.
metropolog: Überall in der Presse heißt es, Ridley Scott würde ein Blade Runner Prequel drehen. Aber das stimmt doch gar nicht?
Tom: Wir (Ag 8) entwerfen ein Online-Franchise, inspiriert durch die Themen aus dem Film Blade Runner, es ist aber kein Prequel zu Blade Runner. Das heißt, dass wir keine der Charaktere aus dem Film nutzen.
metropolog: Was ist den der eigentliche Part den Ridley Scott bei dem Projekt übernimmt?
Tom: Beide, sowohl Ridley und Tony Scott, unterstützen das Projekt und stehen ihm bei.
metropolog: Wie wird die Serie aussehen? Ich habe gelesen, dass die einzelnen Episoden miteinander verknüpft sein werden. Also wird es nicht nur einen Handlungsstrang geben?
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8. September 2009 • 2 Kommentare Magazin, Webserie
Tags: Interview, Mystery, Webserie
Die 2. Staffel der aufsehenerregenden deutschen Mystery-Serie “Dämmerung” geht ihrem Ende zu. Höchste Zeit für ein paar Hintergrundinformationen: “metropolog” sprach mit Martn Bondzio, der zum kreativen Team hinter der Serie gehört, über die Entstehung von “Dämmerung”, die Herausforderungen eine Webserie zu produzieren und neue Projekte.

metropolog: “Dämmerung” ist eine Mystery-Serie par Excellence. Allerdings ist Mystery ein Genre, an das sich in Deutschland seit Fritz Langs “Müden Tod” im Jahre 1921 niemand mehr so richtig rangetraut hat. Wie seid ihr auf die Idee gekommen eine Mystery-Serie zu produzieren?
martn: Das Genre stand am Anfang unserer Überlegungen gar nicht so sehr im Mittelpunkt. Als ich mich mit drei anderen Kumpels im Sommer 2007 zusammensetzte, um zu besprechen was wir als nächstes drehen wollen, ging es in erster Linie um das Format. Einige wollten lieber einen Kurzfilm drehen, aber am Ende habe ich mich zusammen mit meinem Co-Produzenten/Co-Autoren Adrian Wolf durchgesetzt: Wir machen eine Serie für das Internet! Damals gab es noch kaum Webserien und die einzige deutsche Webserie die uns bekannt war, war “Sinister Bay” aus Hamburg.
Wir wollten eine Webserie machen damit wir die Geschichte und die Figuren besser entwickeln können. Die Entscheidung was im Sci-Fi/Fantasy/Endzeit/Mystery-Genre zu machen kam dann recht automatisch. Wir wollten eine Serie machen die es nicht ins deutsche Fernsehen geschafft hätte, und zwar wegen der Thematik und nicht wegen der Qualität. Wir wollten zeigen, dass auch in Deutschland Genres möglich sind, die die TV-Sender nicht mit der Kneifzange anpacken würden. Natürlich kommt dazu noch meine recht hohe Affinität zum SciFi und Mystery-Genre.
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29. Mai 2009 • Magazin
Tags: Comedy, Webserie, WebTV
Broken Comedy ist eine neue “ProSieben Comedy-Content-Plattform”, auf der “Lachen rund um die Uhr angesagt” ist. Als Aushängeschild des Projekts fungiert Carolin Kebekus (”Freitag Nacht News”). “Broken Comedy ist dabei aber keine schnöde Abspielstation für abgenudelte TV-Serien oder ein Sammelbecken für private Handyfilmchen, sondern vielmehr ein Ort, an dem unkonventionelle Ideen, außergewöhnliche Ansätze und schräge Konzepte endlich eine Heimat finden“, schreibt ProSieben. Soweit so gut.
Darüber hinaus ist das Ziel, aus besonders beliebten Formaten neue TV-Formate zu schaffen. Dafür gibt es eine “Top oder Flop”-Funktion mit der die User die Videos bewerten können, die stark an das amerikanische Portal funny or die erinnert.
Etwas wirklich Witziges habe ich leider noch nicht entdeckt. Einen Vorteil zu anderen deutschen Videoportalen hat broken comedy aber jetzt schon: sie haben genug Werbekunden, dass nicht ständig der selbe Werbeclip vor einem Video eingeblendet wird.

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