5 Tipps für angehende Webserien-Produzenten

IMG_2062

Webserien sind in Deutschland immer noch ein Nischenmarkt. Dennoch zeigen Portale wie 3min.de, dass Webisodes auch bei uns mittlerweile eine gutes Experimentierfeld sein können, in dem sich ambitionierte Nachwuchsfilmer auszuprobieren können. Und wie die folgenden Beiträge zeigen: Auch um Geld zu verdienen.

1. Webseries and Internet Television: “Forecast the value of your webseries”
Vielleicht der interessanteste Beitrag zum Thema Webserien, den ich in der letzten Zeit gelesen habe. Eine Analyse mit dem Ziel herauszufinden: Was ist der Wert einer Webserie? Der Artikel ist zwar auf englisch, der Autor arbeitet aber zur Zeit für Jakun Media die in Deutschland Webserien lizensieren und produzieren. Die Werte sind also sicherlich auch für den deutschen Markt relevant. Sein Fazit: Momentan ist eine Minute Webserie bis zu 200 Euro wert.

2. Webisodes & Webserien Blog: “Das YouTube-Partner-Programm”
Eine Zusammenstellung von Videos, die erklären, wie man ins YouTube-Partner-Programm kommen kann. Sprich: Dass man an Werbung die bei den Videos eingeblendet wird, beteiligt wird. Das Wichtigste: Man braucht die kompletten Rechte an seinen Videos (auch Musik) und vor allem – man braucht mehrere Tausend Klicks pro Video.

3. Mediaa: “3min: Das TV für die Generation iPhone”
Ein Interview mit dem Telekom-Manager Robert Wagner über das Videoportal 3min.de. Er beantwortet Fragen zum Geschäftsmodell des Portals, zu den Budgets von Webserien im Moment (”zwischen 150 bis 1.000 Euro pro Minute) und was gerade bei 3min gesucht wird: ein Krimi-Format.

4. Tubefilter: “How To Prep Your Web Series For International Sales”
Soll man bei der Produktion von Webserien bereits an eine mögliche Synchronisation denken? Momentan ist das für deutsche Produktionen wohl noch kein Thema. Sollte es aber jemals eins werden, hilft dieser Beitrag.

5. Digitaler Film.:“Videoökonomie: Analyse und Planung”
Dieser Artikel beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, was einen “Sendeplatz” im Internet eigentlich definiert. Darüber hinaus geht es um Formate und die Planung von Videobudgets für Web-Videos bezüglich der Refinanzierbarkeit.

Es wird also schon heute Geld umgesetzt mit Webserien, wenn auch wenig. Aber auch kleine Budgets bieten mehr Möglichkeiten für junge Talente. Was man allerdings nicht vergessen darf: Auch im Internet muss man gewisse Produktionsstandards einhalten.

  • MisterWong.DE
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Technorati
  • Digg
  • MySpace
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • Print
  • Wikio
  • PDF
  • email


Ein Kommentar:

  1. Daniel, vielen Dank fuer die Links. Du hast es recht, ich arbeite zur Zeit fuer Jakun; aber mein Deutsch ist ein Witz und ich schreibe lieber auf Englisch (oder Spanisch).

    Let me know if there are topics you are interested in, and maybe we can discuss them and pull out a decent piece for publication on your site.

Kommentar verfassen

Formattierung: Folgende tags sind möglich: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Weitere Einträge

Der Webserien-Timer

Immer auf dem Laufenden bleiben, mit den neusten Folgen der besten Webserien:

Neuste Kommentare

  • Cover: Danke, Ich hab mich durch deinen Ref bei Videoload angemeldet und...
  • Larß Riske: Doch, es ist schon toll, der Erste zu sein, auch wenn sich das...
  • Scatterd: Erinnert mich irgendwie an die Low-Budget Produktion The Hunt for...
  • Wildbach-Toni: Griasseich! Mehr von mir gibts auch auf Facebook...
  • sby: Hello, das ist eine sehr gesunde Diskussion. ich glaube das Produzent...

Andere Blogs zum Thema

metropolog abonnieren:

twitter_logo